| Catarina Mora
1964 In Berlin geboren.
1981 Tanzstudium mit Schwerpunkt Tanz und Klavier an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Wien. Thema der Diplomarbeit: „Rhythmik als Gesamtkunstwerk“. Übergreifende Studien und Ausbildung für Flamenco in Madrid, Sevilla und in der Schweiz bei Lehrern wie Ciro, Loli Flores, Maria Magdalena, Paco Fernandez und Susana.
1984 Leitung des Seminars „Tanz als Raumerfahrung“ an der Hochschule für Angewandte Kunst unter der Leitung von Prof. Peter Weibel in Wien.
1985 Choreographieassistenz am Staatstheater Stuttgart in „Café Eros“ von H. Werner Henze.
1986 Engagement am Tanztheater Frankfurt a. M., Gastspielreisen in der BRD.
Lehrtätigkeit in unterschiedlichen Institutionen in der BRD, Österreich und in der Schweiz.
Eigenes Flamencoprogramm mit „Catarina y Anibal“, zahlreiche Gastverträge.
1989 Gastverträge bei »Los
Alhamas«, »Danza
Fuego«. Italientournee »A
Juan« mit
»Flamencos
en Route«.
Lange Studienaufenthalte in Sevilla, Madrid, New York und Berlin.
1991 Engagement als Tänzerin am Staatstheater Stuttgart in „Carmen“, Inszenierung Carlos Saura, Choreographie José de Udaeta.
Eheschließung mit Opernsänger Mark Munkittrick.
1992 Geburt des Sohnes Mark.
1993 Unbefristeter Lehrauftrag an der Hochschule für Musik
und Darstellende Kunst, Stuttgart, im Fach »Bewegungstraining
und Flamenco«,
Abteilung Schauspiel.
Geburt des Sohnes Robin.
1994 Choreographie in »Die wundersame Schustersfrau« von
F. G. Lorca am Theater tri-bühne, Stuttgart.
1995 Gründung der Compagnie »Catarina
Mora Flamenca«;
Premiere der Koproduktion »Träum
nicht vom Blute des Mondes« mit
der tri-bühne, Stuttgart. Die Produktion wird in den Spielplanbetrieb
aufgenommen.
1996 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg. Gastspielreisen
mit »Catarina
Mora Flamenca«.
Lehrtätigkeit an vielen privaten und staatlichen Institutionen und
Tanzstudios im In- und Ausland.
Geburt des Sohnes Benjamin.
1997 Teilnahme am Flamencofestival des Stadttheater Freiburg, bei
den Schorndorfer Flamencotagen und beim Festival de music et improvisation,
Nancy.
Engagement für Tanz und Choreographie an der Cincinnati Opera für »Carmen«.
Erste Dreharbeiten für »Petenera«
in Sevilla; eine Produktion in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Stuttgart
und den Filmemachern Frieder Schlaich und Irene von Alberti.
Choreographie für »Ein
Sommernachtstraum« von
Shakespeare in der Inszenierung von Prof. Felix Müller am Wilhelmatheater,
Stuttgart.
1998 Premiere »Petenera«
der Compagnie »Catarina
Mora Flamenca«
am Staatstheater Stuttgart.
Teilname am Flamencofestival des Stadttheater Freiburg, sowie zahlreiche
Gastspiele im deutschsprachigen Raum.
1999 Gründung der Stuttgarter Initiative „Tanz und Performance“, ein Produktionszentrum für professionellen Tanz und Performance mit Bettina Milz, Marco Santi, Alexander Frangenheim und Catarina Mora.
Choreographie für „Leben ein Tanz“ am Staatstheater Stuttgart in der Inszenierung von Elias Perrig.
2000 Premiere „Don ! Juan“ mit der Compagnie „Catarina Mora Flamenca“,
am 3. Mai 2000, Theaterhaus Stuttgart.
Gastspiele im deutschsprachigen Raum, z.B. Kultursommer Gengenbach, Stadthalle Waiblingen...
2001 Gastspiele mit der Produktion „Don ! Juan“ u.a. bei den Flamencofestivals Düsseldorf und Freiburg, Stadttheater in Winterthur, Landestheater Tübingen, Europäischer Kultursommer Fellbach, Roxy Ulm, Theaterhaus Stuttgart...
Wiederaufnahme von „Träume nicht vom Blute des Mondes“ am 8. Juni 2001 am Pfalztheater Kaiserslautern und weitere Gastspiele
Lehrauftrag für spanischen Tanz an der Paluccaschule in Leipzig.
2002 Gastspiele mit der Produktion „Don ! Juan“ u.a. im Theaterhaus Stuttgart.
Gastspiele mit der Produktion „Träum nicht vom Blute des Mondes“ (Besetzung mit Belen Cabanes) u.a. beim Flamencofestival in Düsseldorf, Landestheater Tübingen, im Rahmen des Festivals „Freie Szene, heute – Interdisziplinäre Tendenzen in Tanz, Theater, Performance“ bei der Tanz- und Theaterwerkstatt Ludwigsburg, Wilhelmatheater Stuttgart.
2003 Gastspiele mit der Produktion „Don ! Juan“ in neuer Titelbesetzung mit Miguel Angel am Gasteig, München, Lünen, Düren, Leverkusen, Tanzbrunnen Köln, Flamencofestival Dresden und Düsseldorf.
Uraufführung „Machismo“ am 17.September 2003 im Theaterhaus Stuttgart mit anschliessender Tournee in München, Wiesbaden, Köln, Karlsruhe. Eine Produktion mit Schwerpunkt klassischer Gesang/ Flamencogesang.
2004 Wiederaufnahme von „Machismo“ in z.T. neuer Besetzung zum Flamencofestival Düsseldorf und Tanzfestival in Chur (Schweiz).
Choreographie in „Schön ist die Jugend“ am Wilhelmatheater Stuttgart, Regie Hans-Ulrich Becker.
Scheidung von Ehemann Mark Munkittrick.
2005 Gastspielreise mit „Don Juan“ in 10 deutschen Städten, Gastspiele mit „Machismo“ in Stuttgart und Wolfsburg.
Beiratsmitglied des Produktionszentrum Tanz und Performance.
2006 Lehrauftrag für Spanischen Tanz an der John Cranko Schule Stuttgart.
Einladung an das CHINA SHANGHAI INTERNATIONAL ARTS FESTIVAL.
Vorbereitung der Produktion „Flamenco!“
Leitung des regionalen Festivals „Kommen und Gehen“ mit über 200 Mitwirkenden. Eine öffentliche künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema des Fremdseins.
Inszenierung der Beckett Partitur „Quadrat“ mit Schauspiel- und Schlagzeugstudenten an der Musikhochschule Stuttgart mit Gastspiel in Pforzheim.
2007 Deutschlandtournee mit „Machismo“ und „Don Juan“.
Gastspiele mit der John Cranko Schule im Forum Ludwigsburg, Schauspielhaus Stuttgart, Stadttheater Fürth.
2008 Mitgründerin des „Tanzhaus Stuttgart“, der Zusammenschluss des Produktionszentrums Stuttgart und der New York City Dance School auf dem Pragsattel.
Tournee mit „Don Juan“ in Estland.
Lehrauftrag an der Universität Stuttgart Fakultät für Architektur im Fach „Rauminszenierung“.
Gastspiel mit den Studierenden im Rahmen der „Fassadenprojektionen Gegenwelten“ am Staatstheater Stuttgart.
Choreographin für „Strom“ (Computerwelt als reale Welt), eine Produktion des Produktionszentrum Tanz und Performance Stuttgart für junge Tänzer, Premiere 23.04.2009.
Die Sprache im Flamenco als ethnischer Wegweiser unter Jugendlichen, Rhythmus und Uniformität.
2009 Vorbereitung Flamenco Festival 2010
2010 Initiatorin des 1. Stuttgarter Flamenco Festivals. Premiere der neuen Produktion "A las 5 de la tarde" im Theaterhaus Stuttgart.
Teilnahme mit Ausschnitten aus "machismo" anläßlich der "Celebration Gala" mit Eric Gauthier.
2011 2 Choreographien für "Creativas", Frauen, Migration und Kunst im Theaterhaus Stuttgart.
Es tanzen Laien und Semiprofessionelle.
Lehrauftrag an der Opernschule für "Bühnentanz".
Choreographie innerhalb "Lucky Seven" für Eric Gauthier. Premiere 22. Juni 2011 Theaterhaus Stuttgart.
2. Stuttgarter Flamenco Festival mit Angel Munoz, Charo Espino, Amir John Haddad, Mariano Martin,
Carmen Fernandez u.a.
"A las 5 de la tarde" am Tanzfestival Karlsruhe 27. November 2011.
2012 Februar Tournee in Estland mit Flamenco Gala.
Lehrtätigkeit im Einzelnen
Lehrauftrag an der Schauspielschule Stuttgart, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst seit 1993:
Lehrtätigkeit für den 1.-4.Jahrgang in den Fächern Bewegungstraining, Flamenco und Gesellschaftstanz. Integriert in die Arbeit sind inhaltliche sowie darstellerische Schwerpunkte, die den jungen Schauspieler in einen intensiven Prozess bringen, den Körper sinnvoll und adäquat einsetzen zu können. Der Kontakt zur eigenen Energie und Kraft im Zusammenhang mit Kreativität im Umgang mit Kollegen, Texten, Raum im weitesten Sinn, oder Musik, sind Priorität des Unterrichts.
Intensive Zusammenarbeit im Kollegium der Hochschule in Aufnahme- sowie Diplomprüfungen, Erarbeitung des Lehrplans unter den Leitungen von Prof. Felix Müller ( bis 1999), Prof. Volker Canaris (1999-2007) und aktuell Prof. Franziska Kötz.
Lehrauftrag an der Hochschule für Tanz Palucca Schule Dresden seit 2001:
Lehrtätigkeit im 3. und 4. Jahrgang im Fach „Spanischer Tanz“. Neben dem körpertechnischen Unterricht Vermittlung von Hintergrund, sozialen Bedingungen, politischen Entwicklungen des spanischen Tanzes im Kontext zu mitteleuropäischen Bedingungen und Zeitströmen.
Wissenschaftliche Abnahme der schriftlichen Diplomarbeiten im Thema Spanischer Tanz.
Lehrtätigkeit an der John Cranko Schule Stuttgart seit 2006:
Lehrtätigkeit im Fach „Flamenco“ der Klassen 5 und 6 sowie der beiden Akademieklassen.
Tanz im Hinblick auf Perfektion und Bühnendarstellung, Präsenz und Präzision der Umsetzung des Bewegungsmaterials.
Den jungen Tänzern charakterbildende Aspekte der Darstellung vermitteln und in anspruchsvollen Choreographien den eigenen Ausdruck finden.
Lehrtätigkeit an Institutionen wie Tanz und Theaterwerkstatt Ludwigsburg, Produktionszentrum Tanz-und Performance, Stuttgart, Workshopverpflichtung an unzähligen privaten Schulen seit 1986:
Grundsätzlich entscheidend für die Arbeit im Laienbereich, ist die Fähigkeit der Abholung der jeweiligen Gruppen und Menschen an ihren Lebensstandorten. Ihnen das Vertrauen und die Lust an der Bewegung vermitteln und sie dann in das körperliche Training und zu der Sensibilität des Tanzes führen. Das Wahrnehmen von sich selbst, und dann den Gegebenheiten von Raum-Zeit-Kraft und Form.
Produktions- und Gastspieltätigkeit im Einzelnen
Seit 1996 gastiert die Companie „Catarina Mora Flamenca“ und ist seither auf eine Größe von 20 Darstellern gewachsen.
Das Produzieren beinhaltet das Akquirieren der Fördergelder, Organisation des Stabs sowie der mitwirkenden Künstler, das Ausstellen der Werkverträge und das Beschäftigen Büroangestellter. Die Leitung der Proben sowie die Betreuung aller „Kinderkrankheiten“ über einen gewissen Zeitraum bis hin zur Organisation der Technik und Techniker im Theater, Öffentlichkeitsarbeit und Entwicklung des Werbematerials bilden den Schluss der Produktionsarbeit.
Die Tourneen sind im Wesentlichen das Resultat gedankenreicher Vorarbeit, exakter Planung und guter Nerven. Ist das Künstlerische Werk einer Tournee würdig, lohnt sich der finanzielle und arbeitstechnische Aufwand, dann ist das fremde Publikum ein Juror, der Einblick in einen Ausschnitt eines langen Prozesses bekommt.
Die Gastspieltätigkeit begann 1996 im Kleinkunstbereich und hat sich dann aufgrund der Nachfrage wie auch der Companiegröße zu großen Veranstaltungsorten hin entwickelt. Die Veranstaltungen werden entweder durch Agenturen organisiert oder es werden die Häuser samt Werbeagenturen auf eigenes Risiko angemietet.
Das künstlerische Thema an sich und dessen Verwirklichung in der Produktion und den Gastspielen liegt immer bei mir als der Künstlerischen Leitung und Geschäftsführung.
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